Der eine kann keine Frühblüher wie Haselnuss, Birke oder Weide riechen, den anderen kitzeln Wiesengräser in der Nase.50% aller Pollenallergiker reagieren auch auf Nahrungsmittel. Es bestehen so genannte Kreuzallergien, das heißt, wer auf frühblühende Bäume wie Birken sensibilisiert ist, zeigt auch häufig allergische Reaktionen auf Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Kirschen, Nüsse, Mandeln oder Südfrüchte. Wer auf Gras und Getreidepollen reagiert, zeigt häufig auch eine Reaktion auf Getreide und Hülsenfrüchte, Tomaten, Pfefferminze sowie Sojabohnen.
Verschiedene Tests entlarven die Pollen
Beim Epikutantest werden Pflaster mit entsprechenden Substanzen auf die Haut aufgeklebt. Beim Pricktest , dem häufigsten Test, bringt man mit einer kleinen Nadel an mehreren Stellen Probelösungen in die Haut ein. Beim Intrakutantest werden die Probelösungen direkt in die Haut eingespritzt. So lassen sich auch leichtere , allergische
Reaktionen gut erfassen.

Schulmedizinisch Therapien mit Antihistaminicas, Cromoglycinsäure und Cortison
Nachteile dieser Medikamente ist , dass sie immer nur die akuten Beschwerden lindern, den Heuschnupfen aber nicht zum Verschwinden bringen ( Nebenwirkungen – Cortison ! )
Hyposensibilisierung
Sie ist eine schulmedizinische Therapie, bei der der Pollenallergiker in ansteigenden Dosierungen die Allergene gespritzt bekommt ( bei Kindern in oraler Form ) und so
allmählich eine Toleranz gegen die Allergieauslöser erzeugen. Die Erfolgsaussichten auf Linderung der Beschwerden / Heilung beträgt 50%.
Nachteile: enormer Zeitaufwand über > 3 Jahre, kostspielig, nicht ungefährlich !
Naturheilkundliche Therapien
Bei der naturheilkundlichen Diagnostik arbeiten Ärzte entweder mit dem „Muskeltest“ aus der Kinesiologie oder mit der Bioresonanz-Methode. Beide Verfahren sind genauso sicher wie der „Pricktest“, dafür aber erheblich schneller.

Naturheilkundliche Behandlungsmethoden
Zeichnen sich aus, dass sie frei von Nebenwirkungen sind.
Homöopathie

Bei den Homöopathischen Mitteln stehen oftmals
Die Anthroposophie sieht den Heuschnupfen als Störung der Abgrenzungsfunktion der Schleimhaut an. Basismittel ist Gencydo (Weleda) – Zitrone/Quitte.
Bioresonanz-Therapie und Akupunktur
Das sind energetische Therapieformen, die eine ganze Reihe von Heuschnupfenheilungen bewirkt haben.

Eigenurin-Injektion – Eigenblut-Therapie

Mit Beginn der Heuschnupfenzeit wird geringe Mengen gereinigter Eigenurin oder eigenes Blut tägl. injiziert. Oft ist nach 2 Wochen der Heuschnupfen fast völlig verschwunden.
Mikrobiologische Therapie einschließlich Autovacccine
Sie ist eine kausale Therapie bei Krankheiten, bei denen das Immunsystem involviert ist, also bei allergischen und umweltbedingten Krankheiten.
Ernährung
Eine vollwertige, basische, tierisch-eiweißarme Kost ist bei Allergikern dringend anzuraten.
